Kreier
Herkunft und Fundstätte
Die terrakotta-armee, bekannt aus dem antiken Kriegsarsenal des chinesischen Kaiserreiches Qin Shi Huang (259–210 v. Chr.), ist ein beeindruckendes Beispiel für archäologische Funde. Diese Armee wurde 1974 zufällig entdeckt, als Bauarbeiter bei einem Baustelle in der Provinz Shaanxi in das unterirdische Militärparadies des Herrschers stießen.
Zweck und Konstruktion
Die terrakotta-armee diente einerseits der Ewigkeitskunst des Kaisers, die sein Machtanspruch auch im Jenseits bestehen sollte. Andererseits dienen die Figuren in ihren verschiedenen Rollen als wertvolle historische Zeugenschaften von Qin Shi Huangs Zeit. Die Armee besteht aus einem Vielfach an Figuren, darunter Krieger, chariots (Kriegsarbeiter) und Offiziere – jede Figur wird einzigartig modelliert.
Material und Technik
Die terrakotta-armee wurde aus terrakotta, einer braune Schiefer-Klumpenschicht, hergestellt. Die Figuren wurden in mehreren Fertigungsschritten hergestellt: Erstmalig bildeten Skulptoren einen groben Kern, nach dessen Trocknung schufen Arbeiter feiner Details und Malerei. Das Resultat ist eine bemerkenswerte Kombination aus mechanischem Fertigungsprozess und handwerklichem Geschick.
Farben und Dekoration
Die ursprünglichen Figuren waren in auffallend bunte Farben getüncht, mit Blau, Gelb, Rosa, Grün und Braun. Trotz jahrhundertealter Verbrannte und verschwitze Farbstücke ließen immer noch kleine Reste von Malerei zu, die heute archäologen halfen, die ursprüngliche Erscheinung der Armee wiederherzustellen.
Bedeutung für die Archäologie
Die terrakotta-armee ist eine unverwechselbare Ausgabe der Archäologie. Sie liefert wertvolle Einblicke in chinesische Militärstrategien und Gesellschaftsstrukturen des 3. Jahrhunderts v. Chr. Das Fundament, auf dem die terrakotta-armee basiert, wurde von Archäologen als einer der größten und bedeutsamsten Baustellen der Welt angesehen.
Sammlung und Ausstellung
Eine Teilmenge der Terrakottamilitärfiguren befindet sich heute in der Terracotta-Army-Palast-Museum, die eine wunderbare Möglichkeit bietet, die Figuren persönlich zu betrachten. Diese Museumsstätte war ein wichtiges Erlebnis für die UNESCO, die 1987 das Gedenkmal zum Weltkulturerbe ernannte.